Bauhaus trifft Baumhaus

Baumhäuser

(akz-o) Noch vor rund 100 Jahren kreierte die Bauhaus-Größe Bruno Taut im Harz einen Entspannungsort nur für Siemensianer. Jetzt kann man im Sonnenresort Ettershaus unter Wipfeln auch Baumhäuser genießen.

Das Holz knarzt hier, wie auch auf den Dielen in der restaurierten Bruno-Taut-Villa. Aber hier oben, auf den Brettern, die die Naturentspannung pur bedeuten, ist alles noch einmal anders. Schlafen, lesen, gucken auf 25 m² Holzscholle – mit den Oktagon-Häusern haben die Sonnenhotels im Sonnenresort Ettershaus dem Baumhaus-Trend noch einmal Wipfelflügel verliehen. „Wie fliegende Untertassen landeten sie im letzten Jahr auf unserem Waldboden“, sagt Frank Wyszkowski, Direktor des Vier-Sterne-Hotels in Bad Harzburg. Auf Stelzen thronend, ergänzen die vier Oktagon-Häuser die bereits bestehenden zehn Baumhäuser Elvis und Elvis Junior und warten mit einem abgetrennten, Allergiker geeigneten Wohn-, Schlaf- und Badbereich auf. Zum Lümmeln gibt es eine Couch und für den eigenen Kaffee oder einen Snack eine Mini-Bar mit einer Kapselmaschine. Und auf der Terrasse mitten im Grünen kann man frisch und frei den Kopf gen Wipfel strecken.

Urlaubserlebnis

Bis zu zwei Gäste bleiben in den Oktagon-Baumhäusern zwei bis sieben Tage inklusive Frühstück im historischen Haupthaus und Spa mit Innen- und Außenpool, Dampfbad und Eisbrunnen. „Wir wollen so das Beste aus beiden Welten verbinden: Ruhe, Naturnähe und autarkes Urlaubserlebnis mit modernen Hotelfreuden, wenn man sie will“, berichtet Frank Wyszkowski. „Unsere Gäste begeistert das – vom Alleinreisenden über das junge Paar bis zur Familie und Gruppe aus allen Generationen, die gern mehrere Baumhäuser zusammen buchen.“ Nach den letzten beiden Pandemie-Jahren sei das Angebot genau das, wonach sich die Menschen heute sehnen.

BU: Im Sonnenresort Ettershaus bieten 14 Baumhäuser Naturentspannung pur unter Wipfeln.

 

Im historischen Haupthaus des Sonnenresorts Ettershaus mit Spa, Innen- und Außenpool, Dampfbad und Eisbrunnen können Gäste entspannen.

 

Fotos: Sonnenresort Ettershaus/akz-o

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Sonnenresort

Wenige Meter entfernt steht dabei die denkmalgeschützte Villa, die schon Anfang des 20. Jahrhunderts für moderne Erholungsfreuden sorgte. Damals hatte Bruno Taut mit seinem Bruder Max und seinem Freund Franz Hoffmann den Auftrag von Siemens erhalten, für die Mitarbeitenden aus Berlin ein Erholungsheim zu schaffen. Die Villa, die dabei entstand, wartet bis heute mit einer Panoramaterrasse am Hang auf, mit Stuck im Restaurant und Holzbalken in den Zimmern. Zuletzt wurde das Haus umfangreich renoviert und steht seit 2019 als modern-historisches Sonnenresort wieder offen, ergänzt um ein neugebautes Apartmenthaus, das Restaurant Hexenwerk – und mit den inzwischen 14 Baumhäusern. Wer diese mal verlassen will, hat viele Möglichkeiten: Direkt vom Ettershaus gehen etliche Wander- und Mountainbike-Touren ab, und ganz nah befinden sich die Burgberg-Seilbahn, der Baumwipfelpfad und die Baumschwebebahn.


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