Rosige Aussicht

Grand Horizons

Rosige Aussicht. V. l. Edgar Selge, Jakob Walser, Janina Rudenska, Christoph Förster, Franziska Walser, Susanne Böwe und Joel Schultze-Motel

Foto: Michael Petersohn, Claudius Bartmuss, Gestaltung: Bureau Bald GmbH (copyright)

Rosige Aussicht
Grand Horizons

von Bess Wohl, Deutsch von Lynn Takeo Musiol und Christian Tschirner

Regie: Titus Selge, Bühne: Stéphane Laimé, Kostüm: Nici Zinell
mit Edgar Selge, Franziska Walser, Jakob Walser, Janina Rudenska, Christoph Förster, Susanne Böwe und Joel Schultze-Motel


Deutschsprachige Erstaufführung

am 4. Dezember 2022
(Voraufführungen: 2. + 3. Dezember)

bis 26. Dezember 2022

 

Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater

Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de

Nancy French reicht's. Jetzt will sie's wissen. Beim Abendessen eröffnet die pensionierte Bibliothekarin, die auf die 80 zugeht, ihrem Ehemann Bill, Apotheker im Ruhestand, mit dem sie seit 50 Jahren verheiratet ist, dass sie sich scheiden lassen will. „Na gut“, lautet seine lapidare Antwort. Hier könnte das Stück zu Ende sein. Doch das Paar bewohnt seit kurzem ein hellhöriges Häuschen in der Seniorenresidenz „Rosige Aussicht“, wo dieerwachsenen Söhne Ben und Brian sie für die letzte Lebensphase untergebracht haben. Hastig angereist, vermuten die beiden Brüder zunächst, ihre Eltern hätten den Verstand verloren. Bens schwangere Frau Jess, ganz verständnisvolle Therapeutin, versucht gar, die Beziehung ihrer Schwiegereltern durch sanfte Berührungen zu heilen. Doch schnell wird klar: Nancy und Bill wollen sich wirklich trennen und ihre Familie zerstören ... da fallen Schüsse im Nachbarhaus. Fehlalarm! Die Schüsse stammen aus einem Fernseher. Alles nur Show - so wie die Anteilnahme der Kinder, die beruflich gestresst sind und ihre eigenen Probleme verdrängen. Und davon haben sie reichlich: jeder mit jedem und jeder mit sich selbst. Als dann auch noch Bills Freundin Carla auftaucht, die der rüstige Rentner beim Stand-Up-Comedy-Kurs des Altersheims kennengelernt hat, und anschaulich die Vorzüge ihres Vibrators schildert, erkennt Nancy: „Die Ehe ist ein Käfig, aus dem du dich nicht befreien kannst. Sie hält dich fest. Sie gibt dir Halt. Aber respektiere sie bloß nicht, denn Gott weiß, sie respektiert dich auch nicht. Die Ehe ist ́ne Boa Constrictor. Sie schaut zu, wie du verkümmerst.“ „Rosige Aussicht“ ist ein abgründig komisches Stück über eine Frau, die endlich frei sein will. Und über den unzerstörbaren Glauben an den Mythos Familie.

 

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Autorin Bess Wohl
... ist Dramatikerin. 2019 erhielt sie für ihr Broadwaydebut „Grand Horizon“ eine TONY-Nominierung.
Weitere Stücke sind: „Small Mouth Sounds“ (OCC Award), „Make Believe“ (OCC Award), „Continuity“, „American Hero“,„Barcelona“, „Touc hed“, „In“, „Cats Talk Back“, „Pretty Filthy“. Bess Wohls Arbeiten wurden in Theatern in New York City, den USA und international produziert und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, wie z.B. dem Sam Norkin Special Drama Desk Award, dem Georgia Engel Playwriting Award, einem MacDowell Fellowship und waren auf der Hollywoods Black Liste der besten Drehbücher. Wohl ist Associate Artist mit The Civilians, Alumna der Ars Nova’s Play Group, und schreibt neue Stücke für from Manhattan Theatre Club und dem Williamstown Theater Festival. Darüberhinaus schreibt sie auch für Film/TV. Bess Wohl studierte in Harvard und der Yale School of Drama.

 

 

Regie

Titus Selge

... wird 1966 in Münster/Westfalen geboren. Von 1985 bis 1991 ist er  egieassistent am Staatstheater Stuttgart und am Theater Basel. Anschließend inszeniert er unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Von 1994 bis 1998 studiert er an der Filmakademie Baden- Württemberg in Ludwigsburg. Seitdem arbeitet er als Regisseur und Drehbuchautor für diverse TV-Sender, so dreht und schreibt er mehrere Folgen der Krimireihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Die von ihm gedrehte Folge 47 der Serie „Berlin Berlin“ wird 2004 mit dem International Emmy Award ausgezeichnet. Seine Verfilmung des internationalen Bestsellers „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq wird 2019 mit dem österreichischen Filmpreis Romy ausgezeichnet.

 

Red. Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater

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Nach über 50 Jahren Ehe will Nancy (Franziska Walser) die Scheidung. Ihr Mann Bill (Edgar Selge) antwortet lapidar: „Na gut”.

Foto copyright: Fotograf Michael Petersohn

Das Ensemble

 

Bill

Edgar Selge ..... gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. 1948 geboren, wuchs er im ostwestfälischen Herford auf. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Als Kommissar Jürgen Tauber in „Polizeiruf 110“ wurde er einem breiten Publikum bekannt. Es folgten Kino- und Fernsehfilme wie Helmut Dietels „Rossini - Oder die mörderische Frage wer mit wem schlief“ (1997), „Das Experiment“ (2001, Regie: Oliver Hirschbiegel), „Poll“ (2010, Regie: Chris Kraus), „Das Zeugenhaus“ (2014, Regie: Matti Geschonneck). Für seine Arbeit am Theater und vor der Kamera wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt für seinen Monolog als François in Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ mit dem Theaterpreis Faust und als Schauspieler des Jahres. Der Roman wurde auch mit Edgar Selge in der Hauptrolle unter der Regie von Titus Selge verfilmt. Edgar Selge lebt mit der Schauspielerin Franziska Walser zusammen. Die beiden haben zwei Kinder. 2021 gab er mit „Hast du uns endlich gefunden“ sein hochgelobtes, literarisches Debüt, das seit seinem Erscheinen im Oktober auf der SPIEGEL-Bestsellerliste rangiert.

 

Nancy

Franziska Walser ..... Absolventin der Otto-Falckenberg Schule München, erhielt ihr erstes Engagement am Staatstheater Stuttgart. Ein Jahr später wechselte sie an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. 1976 bis 2001 gehörte sie fest dem Ensemble der Münchner Kammerspiele an. Dort zählte sie zu den führenden Schauspielerinnen und arbeitete unter anderem in großen Rollen mit Dieter Dorn, Thomas Langhoff und Hans Lietzau. 1980 erhielt Franziska Walser den Theater Förderpreis der Stadt München. Seit 2002 arbeitet sie frei und hatte Engagements in Köln, Zürich und am Maxim Gorki Theater Berlin, wobei zwei Regisseure wichtig geworden sind, Jan Bosse und Dusan David Parizek. Seit der Spielzeit 2013/2014 tritt sie verstärkt am Schauspiel Stuttgart auf, wo sie sehr erfolgreich die Hauptrolle in Samuel Becketts „Glückliche Tage“ in der Inszenierung von Armin Petras spielte. Die Filmschauspielerin Franziska Walser wurde 1991 mit dem Bayerischen Filmpreis für die Beste Schauspielerin in der Literaturverfilmung von Lio Feuchtwangers „Erfolg“ ausgezeichnet. Für „Ein halbes Leben“ von Nikolaus Leytner bekam sie 2010 den Adolf-Grimme-Preis. Neben zahlreichen TV-Hauptrollen spielte Franziska Walser auch in zwei Kino Debütfilmen, „Reine Geschmacksache“ von Ingo Rasper und „Bach in Brazil“ von Ansgar Ahlers, die auf zahlreichen internationalen Festivals ausgezeichnet wurden. 2017 war sie in der Hauptrolle der TV-Regie von Till Endemann „So auf Erden“ zu sehen. Der Film war ein ARD-Höhepunkt zum Lutherjahr und wurde auf dem Filmfest München gezeigt. Im Eventzweiteiler des ZDF „Mordanschlag“ spielte sie 2018 an der Seite von Ulrich Tukur. Die Tragikomödie „Irgendwann ist auch mal gut“, ein Debütfilm von Christian Werner, hatte Uraufführung auf dem Filmfestival Max-Ophüls 2020 und wurde im ZDF ausgestrahlt. Zuletzt stand sie für die Folge „Urvertrauen“ der ZDF-Serie „Letzte Spur Berlin“ sowie für den ZDF-Film „Ein Sommer an der Moldau“ vor der Kamera.

 

In weiteren Rollen sind Jakob Walser, Janina Rudenska, Christoph Förster, Susanne Böwe und Joel Schultze-Motel zu sehen.



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Fotos: Canva

 

 

 

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